Jakobsmuschel
Karamellisierter Blumenkohl, Imperial-Kaviar, brauner Buttersud.
Tafelhaus ist kein Ort für laute Gesten. Wir kochen aus dem, was die Saison liefert, und beschränken uns auf das, was wirklich gebraucht wird. Jeder Gang folgt einem Gedanken, jede Komponente einer Pflicht zur Klarheit.
Was bei uns auf dem Teller liegt, hat einen Namen, eine Herkunft, und einen Grund, dort zu sein. Mehr nicht. Weniger auch nicht.
Vier Hände, eine Pinzette, ein Teller. Was nach einem Bild aussieht, ist die Summe von dreißig Vorbereitungsschritten — Reduktionen, Garzeiten in Sekunden, Texturen, die ohne Eile entstehen.
Unser Küchenteam arbeitet leise. Die einzigen Stimmen am Pass sind die der Köche, die sagen: gleich.
Karamellisierter Blumenkohl, Imperial-Kaviar, brauner Buttersud.
Brombeere, Pastinake, ein Jus aus drei Tagen Reduktion.
Karamellisierte Williams-Birne, Mandelbisquit, Holunderblüte.
„Wir suchen nicht das Auffällige.
Wir suchen das Richtige."
Unsere Sommelière Mira Falkenberg arbeitet still neben dem Menü — nicht dagegen. Jeder Gang bekommt seinen Wein, manchmal aus dem Loiretal, manchmal aus einem Garagenbetrieb in Franken, fast immer aus europäischen Lagen unter zehntausend Flaschen Jahresproduktion.
Die Begleitung umfasst sieben Gläser. Auf Wunsch alkoholfrei mit Eigenfermentation aus der Hauseigenen Bar.
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Wir empfehlen eine Reservierung vier bis sechs Wochen im Voraus. Für besondere Anlässe erreichen Sie uns auch persönlich.
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